Jahresrückblick 2016

22. bis 25. April 2016: Mehrtagesfahrt „Unterwegs im Herzen Italiens“

 

Die Wilhelma-Freunde entdeckten mit dem Förderverein das Herz Italiens und ließen sich von der geschichtsträchtigen Hauptstadt Rom, grünen Oasen und malerischen Städtchen verzaubern. Mit dem Flugzeug reisten die Förderer in die Ewige Stadt. Während die Koffer in das Viersternehotel Barceló Aran Mantegna gebracht wurden, begaben sich die Wilhelma-Freunde auf eine Zeitreise durch die verwinkelten Gassen der römischen Altstadt. Der Hauch der Geschichte ist wohl nirgendwo deutlicher zu spüren als zwischen den Zeugnissen jahrhundertealter Baukunst. Der Abend endete in einem traditionellen Gasthaus mitten im antiken Rom.

 

Panorama_veduta_dal-Gianicolo-verso_il_Vittoriano_01FQ

Bild: Bausto Quintavalle, www.turismoroma.it

 

Am zweiten Tag fuhren die Förderer hinaus aufs Land zur Ninfa Oase. Dieser einzigartige Garten wurde auf den Ruinen einer mittelalterlichen Stadt angelegt. Mehr als 1300 Arten von Bäumen, Sträuchern und Blumen aus aller Welt, umgeben von sprudelnden Quellen und glasklaren Bachläufen, verbinden sich zu einem romantischen Gesamtkunstwerk.

 

Ninfa,7 giugno 2009 Ninfa, città medioevale, feudo dei Frangipane e poi dei Caetani, fu abbandonata nel '600 per la malaria. Rimangono avanzi delle mura, ruderi di case, di chiese e, davanti ad un laghetto alimentato da una sorgente carsica, i resti del castello Caetani con bifore e torri; sulle acque del fiume Ninfa è il Ponte del Macello a 2 archi. Intorno alle rovine,si stende l'Oasi di Ninfa, area protetta di 1800 ettari, gestita dalla Fondazione Caetani, dal WWF e dalla Lipu.L'orto botanico ha varie piante esotiche

Ninfa Oase; Bild: Fondazione Caetani

 

Die Region um Rom hat noch einiges mehr zu bieten. So besuchten die Reisenden u.a. auch das mittelalterliche Dörfchen Sermoneta. Zwischen den Festungstürmen, altehrwürdigen Steinhäusern und der Kathedrale scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Zum Abendessen kehrten die Förderer in einem typischen Landgasthof ein. Hier schwingt „la mamma“ noch selbst den Kochlöffel.Weiter ging es am dritten Tag in den Bioparco di Roma. Der 17 Hektar große Zoo wurde 1911 eröffnet und schließt sich idyllisch an das Gelände der Villa Borghese an. Hier spazierten die Förderer unter schattenspendenden Bäumen, entlang üppig bepflanzter Wege vorbei an Tapiren, Asiatischen Löwen und Schimpansen. Die ursprüngliche Anlage gestaltete Carl Hagenbeck. Überall lassen sich daher noch Ähnlichkeiten zu seinem Tierpark in Hamburg entdecken. Der Bioparco hat sich den Schutz bedrohter Arten auf die Fahnen geschrieben und die 2015 neu gestaltete Anlage für Sumatra Tiger trägt diesem Anspruch Rechnung.

 

Leone asiatico - foto (16)

Aiatische Löwen im Bioparco die Roma; Bild: Massimiliano Di Giovanni – Archivio Bioparco

Den Tag ließen die Wilhelma-Freunde stimmungsvoll in der Villa Tuscolana ausklingen und genossen beim Abendessen den wunderschönen Blick auf das nächtliche Rom.

 

Villa Tuscolana

Grand Hotel Tuscolana

Im Heiligen Jahr darf der Besuch des Vatikans natürlich nicht fehlen und so endete die Reise im kleinsten anerkannten Staat der Welt. Die Wilhelma-Freunde erkundeten den beeindruckenden Petersplatz und erfuhren so einiges über den Petersdom.

 

30. April 2016: Tagesfahrt zum Zoo Augsburg und dem Botanischen Garten Augsburg

 

In unmittelbarer Nachbarschaft des Zoos Augsburg liegt der Botanische Garten, so dass die Wilhelma-Freunde beide Einrichtungen besuchen konnten. Die 22 Hektar große idyllische Parkanlage des Zoos liegt am Rande des Siebentischwaldes. Das Herzstück bildet das drei Hektar große Afrika-Panorama, auf dem sich Zebras, Breitmaulnashörner, Strauße und Antilopen bewegen. Ein besonderes Highlight ist die begehbare Affen-Anlage. Hier tollen die tagaktiven Kattas zwischen den Besuchern herum und faszinieren mit ihren schwarz-weiß geringelten Schwänzen Groß und Klein.

 

Seebären_MR_08 (15)_k

Seebären; Bild: Zoo Augsburg

 

Im nebenan gelegenen Botanischen Garten blühen auf ca. zehn Hektar über 3.000 Pflanzenarten, davon mehr als eine Million Zwiebelpflanzen in Freiflächen und Wechselbeeten – verteilt auf verschiedene Themengärten wie z.B. Römer-, Bauern-, Apothekergarten. „Stiller Star“ und weit über die Grenzen Augsburgs hinaus bekannt ist der sehenswerte Japanische Garten.

 

bg_fruehling-7

Bild: Botanischer Garten Augsburg