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Geschichte

Der Grundstein zum Bau der Wilhelma wurde bereits 1829 gelegt. König Wilhelm der I. von Württemberg wünschte sich eine Anlage im Maurischen Stil als heiteres, exotisches und festliches Refugium. Allerdings stand dieses Kleinod nur einem ausgewählten Personenkreis offen. Erst viel später erhielt auch die breite Öffentlichkeit Zugang.

Nach dem Krieg veranstaltete Albert Schöchle, der erste Direktor der Wilhelma, verschiedene Ausstellungen in der fast völlig zerstörten Anlage und holte so die ersten Besucher in der Wilhelma. Damit begann die Entwicklung der Wilhelma zum heutigen zoologisch-botanischen Garten.

Um dem jungen Zoo das Überleben zu sichern und finanziell unter die Arme zu greifen, wurde am 21.09.1956 der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma e.V. gegründet. War es anfangs der Tierbestand des ersten wiederhergestellten Hauses in der Wilhelma, den der Förderverein stiften konnte und das Panzernashornweibchen "Nanda", so flossen in der Folge die Mitgliedsbeiträge und Spenden vorwiegend in Bauprojekte, die das Land allein nur schwer hätte realisieren können.

Auch in Zukunft wird es für die mehr als 26.000 Mitglieder des Vereins wichtige Aufgaben geben. Das nächste große Ziel ist die Anlage für Afrikanische Menschenaffen, die sich bereits im Bau befindet.

Geschichte erleben!

Von April bis Oktober bieten die ehrenamtlichen Wilhelmabegleiter kostenlose Führungen durch die Wilhelma an. Überzeugen Sie sich vor Ort was der Verein schon alles auf den Weg gebracht hat!